Ab in die Kiste! – 10 Schlaftipps und was unser Unterbewusstsein mit gesundem Schlaf zu tun hat.

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Wie ist dein Schlaf?

Zu kurz, zu lang, zu tief, zu flach?

Jeder empfindet seinen Schlaf anders.
Trotzdem ist man sich in seiner Sache einig: Er sollte erholsam und gesund sein.

Dies ist leider nicht für jeden selbstverständlich. Immer mehr Menschen leiden an Schlafstörungen.

Ich habe dazu eine kleine Zusammenfassung erstellt. Allgemeine Tipps für gesünderen Schlaf.
Zusätzlich kläre ich die Frage, was unser Unterbewusstsein mit einem gesunden Schlaf zu tun hat?

1. Das Schlafzimmer ist zum schlafen da!

Das Schlafzimmer sollte ausschließlich zum Schlafen und Erholen zur Vefügung stehen.
Wer im Schlafzimmer isst, arbeitet oder andere Aufgaben erledigt, wird es schwieriger haben zur Ruhe zu kommen.
Genauso wenig werden Sie wohl in der Küche am Rasenmäher arbeiten oder in der Garage sich die Haare waschen?
Machen Sie sich einfach bewusst, was für eine Rolle, Ihr Schlafzimmer haben soll. Und ob Sie möchten, dass diese Rollen auch erfüllt werden sollen, wenn Sie schlafen und zur Ruhe kommen möchten? Es soll ein Ort des Wohlfühlens werden.

2. Mit vollem Magen ins Bett?

Optimal ist es, wenn man 3h vor dem Schlaf keine schwere oder fettige Mahlzeit zu sich genommen hat. Ansonsten braucht der Körper diese Energie zum verdauen, während Ihrer Einschlafphase, in der Sie eigentlich zur Ruhe kommen möchten.

3. Licht aus!

Sie unterstützen Ihren Biologischen-Rythmus, indem Sie für genügend Dunkelheit sorgen beim schlafen gehen. Flackernde Lichter von außen oder ein Fernseher im Schlafzimmer sind Störquellen, welche Sie unbewusst wach halten können.

4. Auf die Temperatur achten!

Optimal sind zwischen 16-19Grad Zimmertemperatur.
Man sollte nicht schwitzen oder frieren.

5. Sag mir wie du liegst und ich sage dir wie du schläfst.

Wenn Schmerzen durch eine ungeeignete oder alte Matratze entstehen, kommt man nicht zur Ruhe. Überprüfen Sie sich ob Sie eine neue Matratze brauchen und lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten. Eine bequeme Schlafposition hat einen wesentlichen Einfluss auf Ihre Schlafqualität.

6. Einer geht noch...

Koffein-, Alkohol- und Zigarettenkonsum am Abend unterstützen schlechten Schlaf. Vermeiden Sie daher aufputschende Getränke oder übermässigen Alkohol-/Zigarettenkonsum am Abend.

7. Zelebrieren Sie das zu Bett gehen.

Der Gedanke an Ihr Bett sollte Vorfreude erzeugen, sich endlich gemütlich unter die Decke zu begeben.
Rituale helfen dabei einen regelmässigen Schlafrythmus zu erstellen.
Zb. mit einem beruhigenden Tee oder einer entspannenden Musik im Hintergrund. Gönnen Sie sich etwas und fragen Sie sich: „Wieviel bin ich es mir Wert für einen gesunden und erholsamen Schlaf?“
Sorgen Sie dafür, dass Sie möglichst zurselben Zeit schlafen gehen und aufstehen. Auch am Wochenende.
Je regelmäßiger Ihr Schlafrythmus ist und je gößer die Vorfreude auf Ihren Schlaf, desto einfacher fällt es Ihrem Körper, dieser Gewohnheit nach zu gehen.

8. Go offline...

Intensives Fernsehen, Beschäftigungen auf dem Smartphone oder anstrengende Lektüre vor dem Schlafen sorgen für unnötige Gehirnaktivität, anstatt das „System“ runterzufahren. Vermeiden Sie daher Aktivitäten, welche Sie vor dem zu Bett gehen eher aktvieren anstatt zu entspannen.

9. Immer schön in Bewegung bleiben.

Genügend Bewegung am Tag ist gesund für Ihren Körper und unterstützt Ihre mentale Gesundheit. Durch genügend Bewegung oder Sport am Tag, wird am Abend das Bedürfnis nach Regeneration unterstützt. Sie kommen eher zur Ruhe und können schneller abschalten.
Nur wenn Sie kurz vor dem Schlafengehen noch aktiv Sport betreiben, können die dabei ausgeschütteten „Aktivhormone“,  Ihre Einschlafphase beeinträchtigen.

10. Die Kunst der Entspannung.

Lernen Sie Entspannungstechniken, welche Ihren erholsamen Schlaf fördern und Sie schneller einschlafen lassen. Jeder spricht hier auf eine andere Technik besser an.Probieren Sie es aus.
Lernen Sie Meditation, Selbsthypnose, Yoga oder Atemtechniken zur Entspannung.

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Dies sind alles allgemeine Tipps um das Einschlafen oder Durchschafen zu verbessern.
Da jeder individuell ist, können auch körperliche Ursachen den gesunden Schlaf stören.

Themen wie Schlafapnoe, chronisches Schnarchen oder Schmerzen, behindern einen gesunden Schlaf, durch unangenehme Unterbrechungen.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass es körperlicher Natur sein kann, lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt beraten und vereinbaren sie ggf. einen Termin im Schlaflabor.
Wenn jedoch körperlich nichts festgestellt werden kann, das Zimmer schön eingerichtet ist, die neue Matratze individuell auf Sie abgestimmt ist und Sie noch immer nicht schlafen können, ist die Chance groß, dass Ihr Unterbewusstein verantwortlich ist an Ihrer schlechten Schlafqualität.

Was hat nun mein Unterbewusstsein mit meiner Schlafqualität zu tun?

Die Natur hat sich den Schlaf ausgedacht, damit wir regenerieren und uns vom Tag erholen.
Damit meine ich körperlich wie auch seelisch(Geist).
Jeden Tag erleben wir millionen Eindrücke über unsere Sinnesorgane.
Einige Eindrücke erleben wir Bewusst, andere Unterbewusst.

Jedenfalls ist die Schlafphase, vor allem die Tiefschlafphase, dazu gedacht alles an Erlebnissen, Erfahrungen aus unserem Alltag zu verarbeiten und zu sortieren.
Unser Unterbewusstsein ist ein riesiger Speicher unserer Emotionen, Erfahrungen und Erlebnisse. Ab unserer Zeugung wird unser Buch des Lebens verfasst.

Man kann es sich vorstellen wie eine riesiege Bibliothek, in die alles eingeräumt ist, was wir je im Leben erlebt haben. Für jeden Tag, wird ein neuer Platz in einem Regal geschafft.

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Es kann jedoch manchmal vorkommen, dass eine Erfahrung welche meist schon länger zurück liegt so groß und emotional belastend war, dass das Unterbewusstsein diese Erfahrung nicht korrekt abgespeichert und verarbeitet hat.

Im Alltag, wenn wir beschäftigt sind mit Arbeiten, Einkaufen oder Familie, fällt es uns nicht sofort auf, dass ein Teil in unserem Unterbewusstsein noch nicht eingeräumt ist.

Es ist uns einfach nicht bewusst.

Wenn wir ins Bett gehen und in den Schlafmodus übergehen, tritt unser Unterbewusstsein in den Vordergrund um das Erlebte vom Alltag zu verarbeiten.

Dabei kommt es immer wieder vor, dass das Unterbewusstsein an einem Punkt ankommt, wo ein Teil nicht verarbeitet werden kann.
Dieser Teil ist in dem Moment, die unterbewusste Ursache für zb. Einschlafprobleme, Durchschlafprobleme, unruhiges hin und her wälzen oder häufiges Wachwerden.

Dieser Teil kann sich durch verschiedene Symptome zeigen: Herzrasen, Innere Unruhe, Ewiges Grübeln, Restless Legs, Anspannungen in den Muskeln, Ängste,etc...
Dieser Teufelskreis der sich oft jeden Tag wiederholt, kann Druck und Stress erzeugen, bis hin zu Depressionen.

„Je aufgeräumter das Unterbewusstsein, desto ruhiger und erholsamer der Schlaf.“

So und jetzt ab ins Bett. Wenn Sie dies gerade vor dem Schlafen gehen gelesen haben, wünsche ich Ihnen einen erholsame und angenehme Nacht.
Sie haben es verdient.

Zimmer Jerome

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